Movin’ on
Just a few words on this tour. It is really beautiful to be here in Canada, having a car, staying at hostels (currently at Jasper’s International Hostel located near the Whistlers and the Icefiled Parkway). Wanna see some photos? Watch out here (sorry, atm. no proper indexing). See ya!

Welche langfristigen Veränderungen sind wir noch fähig zu erfahren, bzw. aktiv wahrzunehmen?
Zeit ist die Konstante in unserer Wahrnehmung.
Die Art wie man Dinge um sich herum wahrnimmt ist direkt verknüpft mit der Zeit, die sie benötigen ihre Dynamik zu entfalten.
Berge beispielsweise sind in unseren wahrnehmbaren Zeitskalen statisch. Ihre wie zufällig hingeworfenen Siluetten haben eine Dynamik, die in menschlichem Sinne nicht den Namen Dynamik verdient.
Dabei sehen sie so zufällig aus, aber wenn man sich Bilder der Zugspitze von vor 30 Jahren ansieht, dann sieht sie genauso aus, wie auf Bildern von heute. Ähnliches gilt auch für den Mond.
Auf dem Bild versuche ich einen Vergleich einer Zeichnung von Galileo Galilei mit einem Photo des Mondes von 2005. Ähnlichkeiten sind meine ich gut zu sehen.
[ basierend auf Gedanken während einer Bahnfahrt zwischen Graz und Bischofshofen; Frühjahr 2007 ]
[ wikimedia: galileo mondphasen | 2005 Mondphasen ]
Es war, und es war gut. Allerdings auch etwas anstrengend, aber es hat viel Spass gemacht. Im Augenblick arbeite ich an dem aufgenommenen Videomaterial, und werde demnächst Ausschnitte im Netz veröffentlichen. Bis dahin noch einmal vielen Dank an alle, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben, insbesondere an das SonEnvir-Team.

[Pics by TB, CF, CF]
(Danke fürs Bildermachen, Christopher)
[JugglingSounds]
Manchmal muss man abheben um eine neue Sicht auf uns alltäglich erscheinende Dinge zu gewinnen. der Maßstab spielt eben doch eine Rolle.
Golfplätze
Man glaubt gar nicht wie viele es davon gibt. Sie sind sehr markant, insbesondere durch ihre grünen Rasenflächen und die Sandlöcher.
Flughäfen
sind durch ihre langen, geraden Bahnen gekennzeichnet, die sich seltsam unförmig in die ansonsten geschwungene Landschaft hineinzwängen.
Autobahnschnüre
dagegen sind von einer Eleganz geprägt, nicht zuletzt dadurch das für sie die Landschaft selbst verändert wurde (und ihre 3. Ableitung immernoch stetig ist…)
Wasser
verändert seine Farbe je nachdem in welchem Winkel zur Sonne man sich befindet. Von Dunkelgraugrün über Tiefblau bis hin zu strahlendem Weiß ist alles vorhanden und möglich.
Strömungsfelder in Baggerseen
verändern die Farbegebung enorm. durch die unterschiedlichen Wellenbewegungen erscheinen die Seen dann nicht in einer homogenen Farbe, sonder schillern in vielen Farben.
Freibäder
sind hellblau. Meistens.
Wölkchen
die dreidimensionalität erfasst einen mit einer enromen Wucht, wenn schmale Wolkenbänder den Himmel zieren; und das Flugzeug einen hindurchträgt, bzw. diese sanften Massen umrundet.
Wald
muss es viel viel gegeben haben (früher). Die dunkelgrünen Flecken zeugen davon. Wie Reste einer ehemals undurchdringlichen, nun jedoch von Menschenhand rasierten Decke staken sie aus dem Boden.
Felder
sind in Deutschland kompakt, während östereichische und lettische eher länglich sind.
Flüsse
mäandern in strukturschwachen Regionen.


Morgen, 3.10.2006 im CUBE des IEM: Jonglage und Sound – Jonas Groten und Till Bovermann; Entstanden im Rahmen des SonEnvir-Projektes, 2006.
… sinnlos.
[LFSaw&AdC 2006: "Der Verwender war verstimmt"]
Heute im Medienturm (Graz): Further Processing, eine Ausstellung verschiedenster Arbeiten von Künstlern, die mit Proce55ing arbeiten.
Das eindrucksvollste Werk
Martin Wattenberg: Thinking Machine (screenshot – geht grad nicht…)
Klare Linien, klare Aussage, und man sieht wirklich etwas… nämlich wie der Computer Schachzüge berechnet und dann verwendet. Kleine Irritation am Rande: wenn beispielsweise das Pferd über zwei Züge eine eine Gerade zieht, sieht man nicht, dass es zwischendurch stoppt.
Insgesamt schein Wattenberg eher ruhige, klare Arbeiten zu bevorzugen, hier kann ich für das Selbststudium Shape of Song empfehlen.

[ Proce55ing home ]
Gestern im TaO (“Tao heisst auf chinesisch Theater am Ortweinplatz” [ein Plakatspruch]): The Lone Twin mit nine years. Neun Jahre sind sie gereist (arbeitend, nicht urlaubend) um dann schliesslich in Graz im steirischen Herbst 2006 ihre Reiseerfahrungen aufzuführen. Insgesamt sehr viel kleiner, unscheinbarer Humor – viel Witz, der aber auch zum nachdenken und träumen anregt. Unter anderem erzählten sie (mit Belegvideo im Hintergrund), dass sie 12 Stunden auf einer Brücke gestanden haben, sich gegenseitig an den Händen haltend und darauf wartend, dass jemand sich ihnen anschliesst. Keiner tat es.
Andererseits haben sie aber auch 12 Stunden lang blind in Cowboyklamotten Coboytänze getanzt, ohne Musik, dafür aber im öffentlichen Raum und mit vielen anderen, die sich ihnen angeschlossen haben. Wirklich schön waren aber nicht die Berichte von den zumeist komplett sinnfreien Aktionen, sondern vielmehr die kleinen Erfahrungen, die sie dabei gemacht haben, die Dinge die ihnen Zuschauer mit auf den Weg gegeben haben. Schwierig zu erklären und wiederzugeben (für mich, scheinbar nicht für sie, denn sie haben es mir ja erzählt…).
Insgesamt empfehlenswert. Wenn ihr mal die Gelegenheit habt: hingehen. sofort.
On thursday evening Alberto and me decided to try out the sound of the handrails in the IEM staircase. It was really amazing; we had attached contact microphones to the railings used it as a source for a sound synthsesis process and finally put it back into the hallway. Because of the huge reverb in there it sounded really amazing, which also means that it does not make any sense to put up a recorded sound file here…
Instead I put up the original SuperCollider file for processing the input.
Enjoy!
[see also Installations for further explanations on why to do this]
Da bin ich wieder. Nach 17 Stunden Fahrtzeit (ja, ich wollte unbedingt Bahn und Nachtzug fahren) bin ich nun endlich in Graz angekommen. Eigentlich eine schöne Fahrt, keinerlei Verspätungen und viel Zeit zum Nachdenken und endlich mal das lesen was man sich schon seit langem vorgenommen hat (WTAI, Shape).
Doch jetzt bin ich doch ganz schön kaputt, aber trotzdem bei der Arbeit.

[Dortmund]
First of all it was … hot.
We have seen James, James, Socks, Ron, AdC, JrH, Ron, Scott, Thor, Nick, CV, sometimes no coffee, chaotic accomodations (Maple Bank), cabs, and much more…

Personal Impressions
Text vs. Sound
Julian gave a nice introduction to interactive programming in general and the JITLib in particular which I found very interesting in it’s theoretical backing. Now I not only know that I use the JITLib extensively, but also why I do this :-)
Patterns Everywhere
Ron gave a nice talk on how to use Patterns in SC. I have to admit, that I was not in the topic before (just because I did not had the time to learn the way to use them properly…), but now I do have a much more brighter view on it and will use it more often, in particular for granular synthesis techniques and sonification stuff.
Granularity in Compositions
The concert at the custard factory was really awesome. Most of the pieces where based on granular synthesis. My favorites where the one’s of Jan Trützschler (Oxygen, tape piece) and Powerbooks unplugged.
LuscoFusco
The second (?) LuscoFusco event has happened at ssSymposium on Saturday evening. It’s theme was A tribute to Paul Dirac. Aftershow Party is open.
Open concert
On Saturday evening there was an open concert where I tried to perform a piece of mine (sorces posted at my wiki) (it partly worked, but then I had some glitches due to CPU overload…)
Perhaps the presenters are interested in putting their workshop material to the swiki or somewhere else?
That’s it for the moment; more to come soon…
Heute haben wir einen kleinen (bzw. eher grossen) Ausflugstag zur Riegersburg gemacht. Sie liegt auf einem Basaltblock hoch oben, und ist geschützt durch sieben Mauern, man muss also durch sieben Tore gehen (und über zwei Gräben, einer mit nix und der andere mit Wasser gefüllt), wenn man ins Innere vordringen will. Sie befindet sich im Privatbesitz von von Liechtenstein, und da die leider kein Geld haben (schliesslich ist das Land so klein), kostet der Eintritt in die Burg p.P. neun EUR. Wir haben uns die Burg (also das Allerheiligste im inneren der sieben Verteidigungsringe) also nur von außen angesehen. War trotzdem wirklich sehr schön. Durchaus weiter zu empfehlen.
Tollen Wein habe ich auch gekauft, allerdings weiss ich noch nicht wie ich ihn transportiere…
Und in einem Buschenschank (Flashalarm!) waren wir auch.
Insgesamt ein wirklich toller Tag.
[Danke Marianne, Alberto und Roswitha]
Am Dienstag bekam ich von einem Freund folgenden Info:
Vertrauliche Info: MI 19.7. Entführung geplant mit anschl. Versenkung im Sulmsee. [...]
Und was dabei herauskam war ein wunderschöner Nachmittag in der Raabklamm, einer Schlucht direkt am Schöckl, dem hächsten Berg in der Gegend um Graz. Mit Füßen im kalten Wasser (ca. 15°C), und Lufttemperaturen die wesentlich kühler waren, als die im sonnigen Umland.

Und still war es. Ich habe so eine Stille schon lange nicht mehr erlebt. Kein 50Hz brummen, keine Autos, kein Flugzeug, insgesamt keine urbanen Geräusche. Nur Wasserrauschen, surren von Bienen und Insekten und unsere Schritte im Graz/Wasser/Wald.
Puuh, es wäre schön, wenn ich das öfters mal geniessen könnte… aber in Bielefeld ist es wirkich schwierig so weit vom Verkehr wegzukommen, dass man ihn nicht mehr hört.
… diesmal vom Ausflug in einen Buschenschank.
Ach ja, der link…

Was mache ich wohl? Richtig, arbeiten…
Und hier noch etwas mehr Einblick…
ratet’s was es wird?
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height="145" codebase='http://www.apple.com/qtactivex/qtplugin.cab'>
controller="false" loop="true" volume="0" pluginspage='http://www.apple.com/quicktime/download/'> |
Gestern war ich im Kunsthaus hier in Graz in den Ausstellungen Inventory und First the Artist defines Meaning (allerdings in der Camera Austria, was im selben Gebäude ist).
In bleibender Erinnerung neben dem etwas lästigen Aufkleber-als-Eintrittskarte-Konzept ist mir zum einen eine Arbeit welche die letzten 1Mio Jahre(szahlen) in ca. zehn Bänden aufgeschrieben zeigt, womit einem plötzlich eine gewisse Vorstellung der Zahl eine Million kommt, und auf der anderen Seite die wahnwitzige Beobachtung eines Buches über Graffity in einer Großstadt in den USA in der Public Library ebendieser Stadt, in welches die Photos von Tags übermalt wurden, und die Karten, welche die Ausbreitung der verschiedenen Crews im District ein handschriftliches Update erfuhren.

(Leider sind mir die Namen der Künstler wieder entfallen, und im Netz habe ich bis jetzt noch keinen vollständigen Katalog der Ausstellung gefunden. Falls also jemand weiss wie die Künstler heissen: einfach in die Kommentare posten…)

So sieht meine bisherige Reiseroute aus.
Irgendwie seltsam, dass man immer für das weiteste Stück verhältnismäßig wenig Zeit braucht. Und letzten Endes ist es dann plötzlich wieder ein ganzer Tag, der mit Reisen verbracht wird.
In Düsseldorf am Flughafen hatte ich ca. 3 Stunden Zeit, mir war mal wieder nicht klar, wie schnell man durch die (innereuropäische Linienflug-)Gepäckkontrolle kommt. Aber ich hatte mir am abend vorher Mein Name sei Gantenbein, gelesen und von Max Frisch auf meinen iPod gezogen, und hier hatte ich dann Zeit mir das anzuhören. Sehr schön, kann ich nur empfehlen… Insbesondere wegen der fesselnden Art wie Frisch seinen Text vorträgt.
Heute habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht um ein Leihfahrrad abzuholen: Von dort wo ich wohne über den Berg ins nächste Tal. Kein langer Weg, aber dafür sehr schön mitten durch den Wald.
Gegen dieses Grün was einem dort begegnet kann der Teuto in Bielefeld wirklich einpacken… Unheimlich dichtes Unterholz und Grün das einem die Luft wegbleibt…
Photos habe ich davon natürlich auch gemacht, schliesslich muss ich ja meine Kamera mal ausführen…
Ein paar sind hier zu sehen.
Bilder von meiner Freundin für gut befunden (das freut mich).
Das ist übrigens das Haus in dem ich im Augenblick das Glück habe zu wohnen.
Traumhaft. Wirklich…

Update:
Neue Bilder auf gleicher Seite von heute.
Mittlerweile steht auch so ungefähr mein Arbeitsfeld fest; ich werde mich zunächst um das Vicon Trackingsystem kümmern, und ausserdem eine von mir schon lange angedachte Interaktionsstruktur (also Anbindung von verschiedensten HCI Controllern OSC (neuer link!), MIDI, etc) in Supercollider implementieren. Mal sehen wie weit dieses Design trägt… Einen Namen hat es jedenfalls schon: JustInTerface.
Um auch denjenigen etwas zu zeigen die nicht in die Tiefen der Programmierung eintauchen wollen möchte ich auch auf jeden Fall eine Installation machen/konzipieren, dazu wird aber vorerst noch nichts verraten…
Hier am IEM gibt es eine sehr kleine aber feine Bibliothek (für den internen Gebrauch), welche im Prinzip nur Bücher über Sound und/oder Programming hat.
Wahrscheinlich nicht wirklich interessant für all jene, die nicht hier sind, aber mich hat es sehr gefreut… und jetzt gehe ich mir glich mal ein Buch ausleihen… :-)
Und da bin ich wieder.
Diesmal in Graz, die Reise war gut, und morgen fängt die Arbeit an.
Ich wohne hier in einer total schönen und netten Haus WG, deren Mitbewohner (nicht nur weil sie dieses lesen könnten) total nett sind, mir alles erklären, und insgesamt sowieso sehr hilfsbereit sind…
morgen gibt es dann hoffentlich auch ein paar Bilder dazu…
Ach ja, die Reise war auch nett, insbesondere der Bus, der die 20 Passagiere vom Flugzeug die 15m über das Rollfeld zur Ankunftshalle gefahren hat. In Graz auf dem Flughafen, auf dem alle Viertelstunde (wenn’s hochkommt) ein Flugzeug landed/startet.
I’ve put up some new photos of the ICAD conference this evening here and here.
Enjoy ;-)

Update
And even more photos from today are here.
Puha. Geschafft. Ich war dann doch ganz schön nervös, und mal wieder sehr beruhigt, dass ich meine Karteikarten zum festhalten dabei hatte. Doch eigentlich gab es keinen Grund zur Aufregung (wie eigentlich immer), denn die Leute waren nett, und haben hinterher auch noch die richtigen Fragen gestellt.
Ansonsten ist der lange Tag mit Vorträgen vollgestopft gewesen, im Allgemeinen aber auch ziemlich interessant.
Bin gespannt, wie es morgen weitergehen wird.
Für heute ist erst einmal Schluss, bis auf einen kleinen Welcomedesk (es gibt was zu essen/trinken).
Ach ja: Vielen, vielen lieben Dank an alle, die mir zum Geburtstag gratuliert haben. Ich habe mich (bzw. tue es immernoch) seeeeeehr gefreut! Und an alle, die es vergessen haben: kein Grund zur Panik ;-)
Bis auf bald…
Heute in London ist das Wetter nicht mehr so wie gestern, was schön ist, denn der Schweiss rinnt einem nicht mehr so den Nacken hinunter.
Es gab etwas zum Frühstück (mit einer ziemlich konfusen Frau, die die Voucher einsammelte), ziemlich englisches Frühstück übrigens, denn es gab Sausages und Ham&Egg. Bei der Anmeldung (Registration) gab es dann noch eine halbe Überraschung, das sog. Batch (neudeutsch für Namensschild) ist mit einem Piezo versehen, und vertönt nach Drücken eines Knopfes eine Sonifikation des Namens. Interessant, aber das Namensschild ist doch etwas gross und unhandlich.
Thomas’ Workshop ist auf Interesse gestossen, und auch schon wieder vorbei. Waren ja auch nur drei Stunden. Jetzt gilt es nur noch morgen die Vorträge durchzuhalten, und dann wird es mir hier wohl wirklich richtig Spass machen ;-)
Technorati Tags: ICAD
Heute gibt’s Photos von gestern.
viel Spass beim ansehen!
London callin’
Heute war es dann soweit; aufgestanden, mit Thomas im Auto zum Flughafen, Flug nach London Standsted, dort in den Standsted Express (“There are 471 traffic lights between Standsted and London, use the Standsted Express” [1]), und dann mit der Tube zum Queen Mary Campus, einchecken und da sein.
So die Theorie. Nach London mit dem Flugzeug klappte ganz gut, es gab auch return-Tickets für den Zug im Flugzeug (teuer, 34 EUR hin und zurück…).
Doch dann in London am Flughafen: erst einmal eine grosse Warteschlange an der Ausweiskontrolle, man meint man wäre in der USA… stimmte aber dann doch nicht so ganz, denn es ging zügig voran. Interessanterweise tragen die Menschen an der Kontrolle keine Uniform, ein seltsames Bild für mich, der ich diese Tätigkeit immer mit uniformierten Menschen in Verbindung gebracht habe. Naja…
Und dann zum Zug. Dachten wir, denn der war heute “out of order”, und es gab Schienenersatzverkehr (schönes deutsches Wort für “90 Minuten Bus fahren”). In einem heissen Bus im Stau in London. Am Unicampus vorbeigefahren. Nicht aussteigen können. Weiterschwitzen bis Liverpool Street und dort in die Tube. Tagesticket gekauft (4.90 Pound Sterling [2]), und dann ab in die U-Bahn. Grosse Verwirrung, denn es gab leider keinerlei Hinweis darauf, dass unsere Bahn (Hammersmith and City in zartrosa) in nächster Zeit fuhr. Schade Schokolade. Später fanden wir heraus, dass diese Linie Sonntags nicht bis nach Stepney Green fährt, wir mussten also zwischendurch umsteigen (heute hiess das 10 min warten) um dann endlich dort zu sein, wo wir hinwollten, zu den campus accomodations. 10:50h GMT in London mit dem Flugzeig angekommen, um 13:15h am Campus (sic!)…
Und dann ging alles ganz schnell: Zimmerschlüssel bekommen, zum Zimmer gegangen, geduscht, gemerkt, dass es kein Internetanschluss gibt, gemerkt, dass es doch Internetanschluss (gegen Geld) gibt, einen bestellt, zu Thomas ‘rübergegangen, bisschen geredet, gemerkt, dass das Tagesticket nicht da ist, gesucht, nicht gefunden, neues gekauft, in die Stadt gefahren, Big Ben gesehen, Kollaps von den vielen Leuten bekommen, …
Und ein interessantes (Fastfood(?)-)Konzept gefunden. Pret a Manger verkauft frisch gemachte Sandwiches aus Bioprodukten, frisch gepressten O-Saft, Mangosaft (!), frisch gerösteten Kaffe, und ja, Thomas, Du hast einen Kaffee geschenkt bekommen.
Gegenüber des Ladens auf dem Trafalgar Square war eine Hare Krischner Party am Gange. Buntes Völkchen, und ich kann jetzt verstehen, was mir viele Menschen gesagt haben: Die sehen komisch aus, sind aber total harmlos.
Und jetzt sitze ich wieder hier im Zimmer und tippe dies. Hoffentlich bekomme ich dann auch irgendwann mal die Gelegenheit dies wegzuschicken.
Bis bald also erst einmal
Till
_
[1] ungefährer Wortlaut der Reklame im Flughafen für den Standsted Express
[2] 1 EUR = 0.685 Pound Sterling