Blue Node, 2008

Unsharp positioning requires uncommon display.
Direct translation of captured data by non-regular positioned sensors
to speakers placed at the same point would be an option.

[From my sketchbook for an installation planned to make BlueTooth signals perceivable]

Recording Leaves

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Tangible Data Container

Mit Tangible Interfaces bezeichnet man physikalische Repräsentationen und deren Manipulation von digitalen Daten. Meistens handelt es sich bei solchen Interfaces um Tische und Objekte auf den Tischen, auf die dann vielleicht noch projiziert wird.
Wenn es um Informationsvermittlung geht, gibt es jedoch auch mindestens zwei von Tischen unabhängige Designstudien:

Der USB flash bag zeigt durch seine Dicke an wieviel Speicher schon belegt ist. [via infosthetics]

InSync ist eine Designstudie über eine (Backup-)Festplatte, die anzeigt wie stark ihr inhalt mit dem zu sichernden übereinstimmt. Je mehr sie verdreht ist, desto weniger Übereinstimmungen existieren. [via infosthetics & we-make-money-not-art.com]
insync.jpg

Meiner Ansicht nach besteht der Charme der beiden Studien darin, dass in beiden Fällen haptische Eigenschaften, also die im wahrsten Sinne des Wortes erfassbare Geometrie in direktem Zusammenhang zu den enthaltenen Informationen steht. Es gibt keinerlei komplizierte Interpretation, alles ist haptisch erfahrbar, und wenn man die Gegenstände nicht fassen kann, ist der visuelle Sinn auch in der Lage dem Nutzer einen Überblick über den inneren Zustand des Objektes zu verschaffen.
Redundanz rockt.

Gibt es noch weitere Tangible Data Container? Schreibt mir links in meine comments…